Die FDP in Mettmann ist kein Wahlverlierer!
Veröffentlicht von Matthias Lehming am 12. Mai 2010 Aus dem Ortsverband, Pressemitteilungen
Mit Befremden hat der FDP-Ortsverbandsvorstand die „Wahlanalyse“ der RP vom 11.05.2010 zur Kenntnis genommen, in der behauptet wird, die FDP sei „klarer Wahlverlierer in Mettmann“.
Die Faktenlage ist folgende:
- Das Ergebnis der FDP in Mettmann liegt bei 10,1 % (Zweitstimmen), d.h. das Ergebnis der Landtagswahl 2005 (10,0%) wurde gehalten. Maßgeblich getragen wurde dieses Wahlergebnis von den traditionell guten Wahlbezirken in Metzkausen. Hier erreichten die Liberalen durchweg zweistellige Ergebnisse, in der Spitze wurde ein Ergebnis von 16,4% erzielt (Heinrich-Heine-GymnasiumIII).
- Die Mettmanner Liberalen haben damit das zweitbeste Ergebnis im gesamten Kreis erzielt (besser war nur Haan mit 10,2 %).
- Die FDP hat bei den Erststimmen „nur“ 5,9% erzielt. Das waren keine Stimmenverluste in Hochburgen, wie der Artikel suggeriert, sondern eine taktische und kluge Wahlaussage unserer Wähler in Kenntnis der Bedeutung der Erst- und Zweitstimme. Die Wähler sind damit unserer Wahlempfehlung gefolgt die Zweitstimme an die FDP zu geben, die Erststimme jedoch i.S. der Koalitionsaussage unserer Landes-FDP an einen Kandidaten zu geben, der Chancen hatte den Wahlkreis direkt zu gewinnen. Dieses „Stimmensplitting“ war sinnvoll und wurde von uns empfohlen!
- In einigen Stimmbezirken liegt die FDP mit den Zweitstimmen hinter der Partei „Die Linke“. Diese Stimmbezirke zählen nicht gerade zu den „Liberalen Hochburgen“, d.h. es war hier für die FDP schon immer schwierig zu punkten. Im Übrigen sind dies auch Stimmbezirke, in denen die CDU hinter der SPD liegt!
Dieses Ergebnis stellt uns zwar nicht zufrieden, „klare Wahlverlierer“ sehen jedoch anders aus!
