Unser Treffpunkt in Mettmann
Mettmann ist unsere Heimat, die wir lebenswert und liebenswert erhalten wollen. Unsere Stadt soll für alle Bürger, alte und junge, Singles und Familien, Kinder und Jugendliche ein attraktives Lebensumfeld bieten. Damit wird sie gleichzeitig attraktiv für die Ansiedlung wirtschaftlicher Betriebe.
Daher fordert die FDP:
Für die weitere Attraktivierung der Mettmanner Innenstadt ist eine Bebauung des Gebietes auf der Straße Am Königshof unerlässlich. Der langjährigen Planung muss nun die Realisierung unter Einbindung des ehemaligen Hertiegebäudes folgen. Um eine Insellage dieses Geländes zu vermeiden, muss die Fußgängerzone auf die Bereiche Breite Straße, Jubiläumsplatz, Poststrasse ausgedehnt werden, sobald die neuen Straßen (Seibelquerspange, Osttangente) dies erlauben.
Zur Attraktivierung der Innenstadt müssen die Parkgebühren gesenkt werden. Die “Brötchentaste” für kurze Einkäufe muss weiterhin erhalten bleiben.
Investitionen in Bildung sind unverzichtbar. Finanzmittel aus dem Konjunkturprogramm sollen vorrangig für notwendige Modernisierungen an Mettmanner Schulen und Kindertagesstätten eingesetzt werden. Die Schullandschaft in Mettmann hat sich bewährt. An die Schließung einzelner Schulen ist mittelfristig nicht zu denken. Für die Errichtung einer Gesamtschule besteht weiterhin keine Notwendigkeit. Zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind die Gruppenzahlen der Kindertagesstätten bedarfsgerecht anzupassen. Dazu gehört selbstverständlich auch der Ausbau für die U3-Betreuung.
Das Online-Angebot der Verwaltung und des Bürgerbüros muss weiter ausgebaut werden. Neben der Verfügbarkeit von Formularen und Anträgen muss es zukünftig auch möglich sein, den Bearbeitungsstatus von Vorgängen (z.B. Baugenehmigungen) online verfolgen zu können. Im Zuge der kommenden EU-Dienstleistungsrichtlinie müssen Möglichkeiten eines funktionierenden E-Governments ausgebaut werden.
Um den Service im Bürgerbüro weiter zu verbessern, soll es in Zukunft möglich sein, elektronisch (z.B. mit EC-Karte) zu bezahlen.
Da der von der FDP aufgrund der schwierigen Kostensituation (jährlicher durchschnittlicher Zuschuss 200.000 Euro) lange geforderte Abriss der Stadthalle politisch nicht durchsetzbar ist, muss die Stadthalle mit Leben gefüllt werden! Auslastung ist besser als Leerstand! Durch intelligentes Stadthallenmarketing und flexible Gebührengestaltung muss die Anmietung der Stadthalle auch für Privatpersonen und Vereine attraktiv werden. Wenn die Stadthalle zum Treffpunkt Mettmanner Bürger werden soll, muss ein zuverlässiges Gastronomie-Angebot gewährleistet sein. Kultur für jeden Bürger – auch in Mettmann! Die Stadthalle muss unter Einbindung der Stadtbücherei zu einem Begegnungszentrum für Mettmanner Bürger werden, welches auch den Schulen zu schulischen und außerschulischen Zwecken zur Verfügung stehen soll. Die Mettmanner Schulen sollen die Stadthalle jeweils ein Tag im Jahr kostenfrei nutzen können, um dort Partys o.ä. veranstalten zu können. Für die Organisation der Partys sind die Schulen selbst verantwortlich
Die Musikschule und die Volkshochschule sind wichtige Bestandteile des kulturellen Lebens in Mettmann und müssen erhalten bleiben.
Die Mettmanner Sportstätten müssen weiter ausgebaut werden. Die weiteren Bauabschnitte des neuen Sportzentrums müssen realisiert werden. Die Koordination der Nutzungszeiten der Sportanlagen für Vereine muss verbessert werden.
Um den Interessen der Jugendlichen in der Kommunalpolitik Gehör zu verschaffen, ist in Mettmann ein Jugendparlament zu installieren. Ein gewählter Vertreter des Jugendparlamentes sollte in beratender Funktion an den Ausschusssitzungen teilnehmen. Die demographische Entwicklung erfordert erhöhte Anstrengungen, Jugendliche für kommunale Belange zu gewinnen.
Der Dialog zwischen den Generationen ist für eine Gesellschaft unerlässlich. Zur Förderung der Kooperation zwischen den Generationen sollen zukünftig Dialoggespräche im Mehrgenerationenhaus oder in den vorhandenen Senioreneinrichtungen stattfinden.
Die Institution des Seniorenrates muss mit seinen Aufgaben und Befugnissen in der Hauptsatzung der Kreisstadt Mettmann verankert werden. Dies gewährleistet die politisch gewollte Einbindung und Interessenwahrnehmung der Belange der Seniorinnen und Senioren durch den Seniorenrat in der Kreisstadt Mettmann und gewährt den erforderlichen Rechtsstatus. Bürgerschaftliches ehrenamtliches Engagement muss einen deutlich anerkannten Stellenwert in unserer Stadt haben.
